10.09.2020

Sylt September 2020

von niaostsee

Bildquelle: mh

Die Sonne, das Meer, die Wolken und Frauen, die sich begegnen, miteinander sprechen, sich austauschen und sich gegenseitig inspirieren. Gemeinschaft und doch Freiheit. Die Gegensätze des Lebens, gut vereint im Klappholttal. Ein wunderbarer Abschlussabend am Strand im Sonnenuntergang.

Eine Woche mit 20 Tn, Mukti und mir, das war auch trotz Corona gut zu meistern. Es war eben etwas anders als sonst, aber nicht schlechter, so wie das Feedback (siehe Feedback-Button) zeigt. Der Tag begann mit Frühstück, ging dann über zum Qi Gong am Meer. Nach dem Sichten von Möwen und auch mal Schweinswalen begann die Nacktbadezeit. So viel Freude und Spaß in der Gemeinschaft in die Wellen abzutauchen, habe ich lange nicht gesehen. So viel Freiheit. Hier übernahm die Natur, vor dieser unglaublichen Kulisse von weitem Meer, warmer Sonne, Regen, Ruhe, wilden Wellen und wildem Wind.

Es tanzte die erste Nia-Gruppe 75 Minuten auf über 100 m2 mit offenen Türen und Fenstern. Gleich danach tanzte die zweite Nia-Gruppe und die Frauen sahen trotz Befürchtungen der Kondition oder der Einschränkungen wieder ganz glücklich aus. Viele hatten coronabedingt lange nicht mehr getanzt. Nun schlich sich langsam die Freude im Körper wieder ein, eine regelrechte Explosion der Freude beim Tanzen, schrieb eine Frau im Feedback.

Auch bei mir wurde die Freude immer größer beim Anblick der Frauen in der Bewegung zu Musik und beim Hineinspüren in meinen Körper. Seit vier Wochen war ich nun schmerzfrei in den Knien und konnte es bei dem Bewegungspensum selbst nicht fassen. Was für ein Geschenk.

Nach dem Mittagessen und der individuellen Zeit kamen wir am Nachmittag mal am Strand zum Tanz oder zum Pilates Bodymotion in der Turnhalle zusammen. Die Abende verbrachten wir oft am Strand, die Sonne geht im Klappholttal direkt über dem Meer unter. Da kann frau einfach am menschenleeren Strand sitzen und meditieren, atmen, die Seele baumeln lassen. Was für ein magischer Ort:-)

Weiterhin viel Freude beim Tanzen!

Auf ein Wiedersehen,

herzlichst Pia

 

29.07.2020

Corona-Dreh: PIA Getanzte Lebensfreude

von niaostsee

Die Video-Idee kam im März, fand Aufschwung im Mai und fand ihr Projekt-Ende am heutigen 28.07.2020

Im März begann die Idee. Viele tanzbegeisterte Frauen fragten im Lock-Down bei mir an, ob ich nicht auch Videos drehen würde in der Zeit, in der kein Tanz und schon gar keine Reisen stattfinden konnten. Mein Nachdenkprozess endete dann einen Monat später mit einem Telefonat. Am anderen Ende des Telefons stand ein junger, dynamischer Profikameramann, der zwei Wochen später in Großenbrode ins Studio zum Drehtag kam.

Wir waren dann an diesem warmen Sonnentag acht Stunden im Studio und drehten insgesamt drei Videos, die ich als zwei Videos und Extras an euch weitergeben kann. Das erste Video „August“ erhälst du sofort und das 2. Video „September“ und das Extra „Bonus“- Video sind ab Ende August dazugeschaltet.

Der 500 Meter entfernt liegende Ostseestrand war menschenleer, kein Auto, kein Mensch, nur die Sonne und das Meer begrüßten uns an diesem Morgen. Ein paar Amseln könnt ihr auf den Videos im Hintergrund sehen, dort wo sonst sehr viele Touristen langlaufen. Kein Mensch, nur Amseln und wir, das Team.

Wähend meines ersten Drehtages bin ich, obwohl ich mich gut vorbereitet fühlte, durch alle erdenklichen Emotionen gegangen. Zum einen war ich innerlich mit meinem neuen Konzept, in dem ich nun mehr Prinzipien im Pilates Bodymotion erkläre als auch mit der Tatsache beschäftigt, dass die ruhigeren Qi Gong- Elemente meine bisherige 12-jährige Tanzgewohnheit durchbrachen. Dies war im Moment „my bodies way“ Die Unsicherheit darin war, wird es den Tanzfrauen, die mich so noch nicht kennen, auch gefallen? Dabei sage ich seit zwölf Jahren, „tanze mit all deinen Einschränkungen, so wie es heute geht.“ Nun tue auch ich es. Und es fühlt sich noch wie Beginner-Level an, das Selbstvertrauen darin muss noch wachsen, weil ich nicht nur mittanze, sondern als Impulsgeberin vor einer Gruppe stehe.

Zum anderen hatte ich gerade eine neun monatige kreative Pause, meinen Knien und der Corona-Krise geschuldet, hinter mir und fühlte mich nicht, als wenn ich jetzt unbedingt vor die Kamera müsste. Nun, durch das energische Nachfragen der vielen Frauen bundesweit, wie weit denn die Videos nun seien, habe ich mir letztendlich einen Ruck gegeben. Meinen Physiotherapeutinnen kann ich nur danken, dass sie mich nach so langer Pause fit für den Tag gemacht haben. Sowohl der Orthopäde als auch die Physiotherapeutinnen haben zu mir gesagt: Natürlich kannst du wieder tanzen! Wenn auch verändert, aber fang´ an zu trainieren! Wow. Wenn das Tanzen die Leidenschaft ist, der große Traum und das plötzlich nicht mehr wie gewohnt geht, ist das ein mittelgroßer Schock. Trotz Schmerz und Höhen und Tiefen mit den Knien, ist es doch interressant, was die Fachmeinungen und der Glaube an den Körper auslösen, wenn man dann selbst diszipliniert und verantwortungsbewusst damit umgeht. Meinen Knien kann ich nur danken, dass sie den Drehtag so gut mitgemacht haben.

Das erste Video war also ein erster Versuch, den ihr unter „Extras“ ab Ende August findet. Hier werdet ihr selbst alle Pannen und Fragen, mit denen wir uns während des Drehs auseinandergesetzt haben, sehen: Ist die neueste Nipala-Mode kameratauglich, :-) welche Kamerapositionen sind die Richtigen, wie dicht darf ich an der Kamera stehen, damit ich nicht aussehe, als bestünde ich nur aus Oberkörper, funktioniert das Audio-Aufnahmegerät, die Musik beim Tanzen muss ich hören, darf aber nicht zu laut sein, weil später eine andere Version drübergelegt wird. Wann sind die Akkus der Kameras und des Audio-Gerätes leer und wie können wir auch immer wieder die Akkus des Teams aufladen, um nur einige davon zu nennen.

Die konzentrierte Arbeit, die nach dem Drehtag natürlich für den Cutter noch weiterging, synchronisieren und Kamerawechsel einbauen, hat mir sehr viel Freude gemacht und ich habe wieder einmal viel gelernt. Ich habe mich in den Monaten und der Konfrontation mit mir selbst liebevoll in Gelassenheit geübt.

Beim nächsten Dreh im September bin ich schlauer und werde sicher das eine oder andere noch souveräner machen. Dennoch bleibt die große Frage, ob es dir gefällt bzw. ob du gut mittanzen kannst, ob die Freude über den Bildschirm rüberkommt und zum Tanzen und Bewegen motiviert.

Ich lade dich also ein, genauso wie in all meinen Stunden, deinem inneren Rhythmus zu folgen und die Choreografien oder Bewegungselemente als Ideengeberin oder Vorschläge deinem Körper anzubieten und dann dem zu folgen, was er an diesem bestimmten Tag daraus kreieren möchte. Let´s dance!

Viel Freude dabei! Herzlichst Pia

15.07.2020

Kloster Drübeck im Harz ist eine Reise wert

von niaostsee

 

Auf meiner ersten Reise, nach neun Monaten Auszeit, haben mich elf sympathische und interessierte Frauen begleitet. Diese Auszeit war sowohl meiner Knieproblematik als auch der Corona-Krise geschuldet. Nun aber sollte die erste Reise wieder starten. Diese Nachricht war eine große Freude für mich.

Mit dem Blick auf diese alte Kirche haben wir in den verschiedensten Gärten Körper, Seele und Geist von Montag bis Freitag in Bewegung gebracht. Morgens Qi Gong im Kräutergarten.  Erwachen mit allen Sinnen um die 300 Jahre alte Linde herum. Tanz in einem der ursprünglichen Äbtissinnengärten oder langsame und bewusste Bewegungen am Abend im duftenden Rosengarten. Die Vielfalt der Gärten war groß und wir tanzten bei fast jedem Wetter draußen, bei Sonne und bei Regen!!! Warmer Sommerregen auf der Haut, das war ein tolles Gefühl für alle Sinne.

Die Abende verbrachten wir entweder mal mit Pilates und Entspannung oder mit langsamen Bewegungen draußen unter den Bäumen, die uns bei Regen und Sonne immer Schutz boten. Besonders interessant war auch das Kulturprogramm, eine Klosterführung und eine Führung durch das Schloss Wernigerode, welches ca. 10 km entfernt lag.

Bei Kaffee und Kuchen konnten wir entweder im Café die Zeit mit Blick auf die Schafe genießen oder abends beim Weinchen draußen vor der Weinstube zusammensitzen. An den Abschlussabend vor der Weinstube habe ich schöne Erinnerungen. Viel Lachen, viele Geschichten, einfach gute Laune. Ich danke allen, die dabei waren! Für alle die, die nicht dabei sein konnten, plane ich für das Jahr 2022 eine weitere Reise ins Kloster Drübeck. In Vorfreude, herzlichst Pia

18.08.2019

Ausdruck – Drama – Spaß

von niaostsee

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18.08.2019

Faszienyoga in der Abendsonne auf dem Land

von niaostsee

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09.08.2019

Sommer-Nia im Frauentagungshaus Altenbücken bei Bremen

von niaostsee

Eine wunderbare Sommer-Woche auf dem Land in einem Wohlfühlhaus mit großem Garten geht zu Ende: Pilatesübungen am Morgen, drei Stunden Nia-Tanz am Tag, eine lange Mittagspause, leckeres Essen morgens, mittags und abends, Faszienyoga in den Sonnenuntergang mit 15 bewegten Frauen im Garten.

Im Garten ächzten die Apfel- und Pflaumenbäume unter der Last ihrer Früchte. Darunter standen, Schatten spendend, Liegen zum Dösen. Ach wie ruhig und wohlig war es dort zu sitzen und dem Rauschen des Windes zuzuhören. Dazu spielte die Sonne um die Wette mit dem warmen Wind und Regen.

Viel Bewegung, viel Ruhe und viel Natur – eine Sommeratempause auf dem Land.

Danke Ingeborg, danke Frauentagungshaus Altenbücken,

herzlichst Pia

14.07.2019

Sylt April, Mai und Juli 2019

von niaostsee

 

Erwachen mit allen Sinnen am Morgen.

Am Meer. Durch die Stille die Geräusche der Natur hören, sich durch die Dünenlandschaft schlängeln, die roten und weißen Strandrosen am Wegesrand riechen, das Moos berühren und sich den Wind durch die Haare wehen lassen. Dann das Meer sehen, wie es täglich ein neues Gewand trägt. Mal im Nebel fast verschwindet, mal mit Sonne gekrönt, mal mit Regen umrandet, Schaumkronen, Flut und Ebbe, Schweinswale gleiten elegant durchs Wasser und zeigen ihre Flossen, all das ist faszinierend, beruhigend und berauschend schön.

Das ist Sylt, das ist der Strand im Klappholttal. Seit vielen Jahren, nachdem ich die Empfehlung dafür bekam, tanze ich in einem schönen, großen Raum eine Minute vom Meer entfernt. 2019 war ich nun sowohl im April, Mai als auch im Juli für eine Woche im Klappholttal. Ich sage Danke an 18 begeisterte Juli-Tanzfrauen, von denen zehn Nia vorher noch nicht kannten.

Eine wunderbare Woche liegt nun hinter uns. Obwohl es draußen nur 16 Grad waren, begeisterte die Nordsee alle Frauen, die Tag für Tag, Abend für Abend durch die Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse immer näher aneinander heranrückten. Ich sage Danke für das berührende Feedback, ich liebe die Bewegung und gebe gerne weiter, was mir so viel Freude bereitet.

Nun wünsche ich uns allen einen schönen Sommer, lasst die Bewegung, die Begegnungen nachklingen, das Meer wird euch in der Erinnerung Kraft und Entspannung spenden, wenn ihr es mal braucht. Just close your eyes and think of it.

See you on the dancefloor!

Pia

24.11.2018

Tanz im November in der Nähe von Limburg

von niaostsee

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Natürlich habe ich diese Fotoaufnahme nicht im November im Frauenlandhaus Charlottenberg bei Limburg gemacht, aber ein bißchen Farbe kann ja im November nicht schaden. Tatsächlich ist das Foto aus dem Botanischen Garten in Münster:-)

Eigentlich war ich mitten in meiner Prüfungsvorbereitung für meinen Massageabschluß, da bekam ich die Nachricht, dass sich 13 Frauen auf das Nia-Wochenende in Rheinland-Pfalz freuen, da musste ich zusagen. Und, es war eine sehr fortgeschrittene Gruppe mit zwei frischen White Belt-Absolventinnen, viel Lachen, viel Berührung, leckerstem Essen und sogar mit Sonne am Samstag! Ich bin sehr gern in diesem wundervollen Tanzraum und die Nia-Nipala-Tanzparty am Abend mit Ukulele-Performance war einzigartig. Danke!

Also, habt vielen herzlichen Dank, dass wir gemeinsam so ein schönes Wochenende kreiert haben! Ich war sehr glücklich dabei und danach. Und irgendwie habe ich mich sogar auf die praktische Massageprüfung vorbereitet, gab zwischendurch zwei Wohlfühl-Massagen. Nun ist die Prüfung gut bestanden!

Ich freue mich auf die nächsten Reisen mit dir, die Massageliege fährt nun immer mit.

Herzlichst Pia

www.nipala.de

 

 

28.10.2018

Lenzen an der Elbe im Spätsommer

von niaostsee

P1040470 Kraniche im Rambower Moor_1

Schön war es! Danke an acht Frauen beim Nia und den acht Frauen vom Standard bei Biggi! Gerade frisch aus dem Portugal-Urlaub aus dem traumhaften Lissabon und der Eselwanderreise im Westen von Portugal mit Sofia bin ich beglückt mit Evelyn Bader von WomenFairTravel am 7.10.2018 in Lenzen angekommen. Das Wetter war so schön warm wie in Portugal, wir hatten wirklich eine ganze Woche wunderschönstes Sommerwetter. Viel Tanz, Lachen, eine Kanufahrt mit drei Booten, an die wir uns wohl noch alle lange erinnern werden:-), etwas Auspowern auf der Hängebrücke im Schlossgarten, spontaner Gesang an so manchem Abend und eine gigantische Tanzabschlussparty mit Standard- und Discomusik. Auf ein Wiedersehen, ihr Lieben! Und nun erst einmal einen sonnigen und bunten Herbst! Herzlichst Pia

P1040532 Blick zur Elbe vom Burgturm aus_1

09.09.2018

Wir sind zurück von Sylt, ein Traum-Tanzurlaub geht zu Ende

von niaostsee

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Wir, siebzehn Frauen und ich, hatten im September so wundervolles Wetter, so dass die meisten der Frauen mehrmals am Tag in der Nordsee baden waren. Das habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt, dass wir im September ohne Mütze und dicke Jacke an den Strand gehen konnten. Wir haben sogar am Strand getanzt, es war wundervoll. Beim morgenldlichen Spaziergang zum Meer mit allen Sinnen haben wir an zwei Tagen sogar Schweinswale ganz nah am Strand gesichtet, das ist schon aufregend gewesen. Mit einer Herzmeditation am Meer starteten wir täglich in den Tag. Dann wartete schon das Frühstück auf uns. Das Klappholttal hatte zeitgleich den Beginn der Studienwochen, so dass das Haus mit 200 Gästen gut gefüllt war. Dennoch waren die Strände einsam wie eh und je, wundervoll. Am Morgen und am Nachmittag haben wir Nia getanzt und Pilates gemacht.

Am Abend war dann Zeit für das Eigene  oder ein Glas Wein mit den Frauen, für einen Vortrag von Prof. Dr. Übelacker zum Thema Astronomie oder Zeit für ein Klavierkonzert mit einem südafrikanischen Pianisten. Am Dienstag hatten wir Tanzpause, da war bei den meisten Frauen eine Fahrradtour oder Strandwanderung angesagt, die Sonne schien ohne Unterlaß. Am Donnerstag wurde 17 Uhr eine Wattwanderung von Werner Mansen, dem Fachmann für Natur auf der Insel, angeboten. Die Frauen, die dabei waren, kamen  ganz begeistert zurück und berichteten uns die News über die doppelte Geschlechtlichkeit bei den Krebsen. Nun sind wir nach sieben Tagen Sylt am letzten Tag doch noch bei Sturm, aber Sonnenschein und klarem Himmel, abgereist.

Bis nächstes Jahr, liebe Insel Sylt, dann kommen wir wieder!

Herzlichst Pia